Weltethos Institut
Forschung

Forschung



Das Weltethos-Institut, inspiriert von Hans Küngs Weltethos-Idee und finanziert von der Karl Schlecht Stiftung, erforscht das Thema Weltethos in umfassender Perspektive: In seiner Bedeutung für eine Ethik der Globalisierung und für ein neues Ethos der digitalen Welt, aber auch in den vielfältigen Facetten seiner praktischen Anwendung durch den „Praxistransfer“ und die Förderung ethischer Sprach- und Dialogfähigkeit in Unternehmen sowie in Wissenschaft und Gesellschaft.

Wirtschaft wird als Teil der Lösung für die ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen in der globalisierten Welt betrachtet und erforscht. Das Weltethos-Institut arbeitet unter anderem am Thema Wirkungsforschung von Vertrauen in Unternehmen und ethischen Dilemmata im Wirtschaftsleben.
 Darüber hinaus ist seit Oktober 2018 die Weltethos-Forschungsgruppe "Wirtschaft und Finanzen" mit der Fortführung der Arbeit der ehemaligen Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating (FGEÖR) betraut. Die Weltethos-Forschungsgruppe setzt sich u.a. für nachhaltigen  Wettbewerb und ethische Standards in der Finanzwirtschaft ein.

Als Grundlage und Richtschnur für die Fähigkeit zur Selbststeuerung verschränken sich im Konzept des Weltethos die Ideen von Freiheit und Verantwortung als gleichberechtigte, gleichwertige und einander bedingende Voraussetzungen eines humanen Miteinanders.

Die Weltethos-Werte sind ein Regulativ für diese verantwortete Freiheit. Das Weltethos-Lernen wird so zu einem „Lernprogramm“ für Identitätslernen unter den Bedingungen der globalen Zivilgesellschaft, in der Spannung von lokaler und globaler Wirklichkeit und den damit verbundenen Herausforderungen, immer mit Blick auf den sozialen Zusammenhalt, den wir in einer Welt enormer Diversität so dringend brauchen.

Bild: Adobe Stock