Weltethos Institut
Forschung

Forschung

Weltethos als Forschungsthema

Unter Weltethos verstehen wir eine Haltung, die durch diejenigen Grundwerte geprägt ist, die allen Kulturen und religiösen Traditionen gemeinsam sind und welche die Menschen überall und stets zu sittlichem Handeln inspiriert haben: die Prinzipien der Gegenseitigkeit und Menschlichkeit sowie die vier substantiellen Werte der Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Partnerschaft und Friedfertigkeit. Durch jene Konvergenz elementarer Werte, so der Grundgedanke des Projekts Weltethos, können Personen unterschiedlichster Herkünfte im Dialog miteinander geteilte Vorstellungen entwickeln und auf deren Basis zielführend miteinander kooperieren, beispielsweise um Lösungsansätze für Probleme der Weltökonomie, Weltökologie und Weltpolitik einvernehmlich und gemeinsam zu erarbeiten.

Theorie orientiert und verbessert die Praxis

Theorien sind wie Linsen, durch die wir die Welt betrachten: Sie liefern uns die Bilder und Vorbilder, auf deren Grundlage wir handeln. Defekte Theorien führen zu einer defizitären Praxis; gute Theorien verbessern sie. Unsere Forschung folgt insofern dem Motto: „Tiefer denken, besser handeln!“ – und geht sowohl der Frage nach, wie Theorien unsere Haltung und somit unser Handeln prägen, als auch der Frage, welche mentalen Modelle wir benötigen, um nachhaltige Veränderungen und Verbesserungen in der Welt zu ermöglichen. Das Weltethos-Institut versucht theoretisch jeweils die Ansatzpunkte zu finden, welche praktisch die höchste Hebelwirkung verschaffen – und damit sowohl optimale Effektivität wie Effizienz verleihen.