Weltethos Institut
Aktuelles 
20.09.2018 14:06

Präsident Trump zwischen Putin und der Nato: Wohin geht`s?

"Better Russia than Nato?" fragte eine Podiumdiskussion am Weltethos-Institut zu den Perspektiven und Herausforderungen eines sich wandelnden amerikanisch-russischen Verhältnisses, die in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut und der Reinhold-Maier-Stiftung am Mittwoch, den 19. September stattfand.


Julius Freiherr von Freytag-Loringhoven von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Moskau (Foto oben, in der Mitte) moderierte die Diskussion zwischen Tyson Barker, Program Director, Aspen Institute Germany (Foto oben, links), und Prof. Dr. Galina Michaleva, Lehrbeauftragte, Universität Bremen & Russische Staatliche Universität für Humanwissenschaften (Foto oben, rechts).

   

Zuvor führte Dr. Christopher Gohl (Foto oben, rechts unten) in die Fragestellung ein. Er erinnerte daran, dass in den 90er Jahren Hans Küng bei der Beschreibung seines Projektes Weltethos noch davon ausgehen konnte, dass die liberale Weltordnung als eine einheitsstiftende Balance zwischen universalen Werten des Völkerrechts und der Menschenrechte einerseits und den Machtverhältnissen und diversen Kulturen andererseits nun für alle gelte. Inzwischen seien aber, wie Henry Kissinger beschrieben habe, sowohl die Legitimität als auch die Machtverhältnisse der liberalen Weltordnung unter Druck geraten. Das zeige sich besonders deutlich am Verhältnis zwischen den Präsidenten Trump und Putin. Jetzt stelle sich die Frage: "Wer denkt da noch an die Weltverantwortung?"

60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten eine kenntnisreiche und spannende Diskussion.

Text: Christopher Gohl
Fotos: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit