Weltethos Institut
Aktuelles 
19.09.2018 08:25

Kreativität in einem Rahmen, durch Führung ohne Korsett

Welche Rolle spielt Kreativität im Führungsalltag? Wie kann kreatives Potenzial sowohl bei Führungskräften als auch im Team gefördert werden? Warum können hier besonders die Weltethos-Werte Orientierung stiften? Diese Fragen, die sich das gesamte Team des Weltethos-Instituts (WEIT) in kreativer Offenheit und medialer Begleitung stellte, führten zu dem Filmbeitrag des Weltethos-Instituts mit dem Titel „Organisierte Pluralität“.


Am 19. September 2018 hat das WEIT damit am Auswertungskolloquium des Ideenaufrufes der Karl Schlecht Stiftung (KSG) im Spreespeicher Berlin zum Thema „Führung+Kreativität“ teilgenommen, um dort mit weiteren Förderinstitutionen der KSG aus dem Bereich „Leadership“ Kreativität als Führungskompetenz zu diskutieren. In Anwesenheit von Frau Dr. Katrin Schlecht und unter der Moderation von Dr. Anja Osswald (die Denkbank) stellten die Partnerorganisationen ihre Exponate und Beiträge zum Thema vor. Für das WEIT nahmen Institutsdirektor Prof. Ulrich Hemel, Geschäftsführer Dr. Bernd Villhauer und Anna Tomfeah (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) teil.

„Wir alle tragen unterschiedliche kreative Potenziale in uns, Führungskräfte wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese zu fördern, ihnen aber auch einen gemeinsamen Rahmen und Struktur zu geben, sodass individuelle Vielfalt zum Potenzial wird: das ist die Aufgabe vor der jede Führungskraft steht. Wesentlich ist dabei der Dialog auf Augenhöhe, der (Selbst-)Kontakt mit Andersartigkeit, Mut und eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre“, so Hemel. „Kreativität in einem gemeinsamen Rahmen, durch Führung ohne Korsett“, sei besonders wichtig in einer Welt, die werteorientierter Innovation so dringend bedarf, schloss der Gründer des Instituts für Sozialstrategie in allgemeiner Zustimmung.

Hemel in Vielfalt: Ulrich Hemel ist oben im Foto zu sehen in einem Exponat des HEED Pforzheim, INSTITUTE FOR HUMAN ENGINEERING & EMPATHIC DESIGN, ebenfalls gefördert von der Karl Schlecht Stiftung. Es versinnbildlicht die Facettenhaftigkeit des Menschen.

 

Text: Anna Tomfeah
Fotos: (c) Karl-Schlecht-Stiftung